Baden trägt die Quellen im Namen – seit über 2’000 Jahren. Schon die Kelten und später die Römer schätzten das warme Wasser, das hier mit rund 47 °C aus der Tiefe steigt. Doch was macht es eigentlich so besonders?
Das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz
Mit einer Gesamtmineralisation von rund 4’450 mg/l – gerne als 4,6 g/l beziffert – ist das Badener Thermalwasser das mineralreichste des ganzen Landes. Zum Vergleich: Das Thermalwasser von Bad Wildbad liegt bei rund 0,7 g/l und selbst das berühmte Baden-Baden erreicht nur etwa 3 g/l. In puncto Mineralgehalt spielt Baden also in einer eigenen Liga.
Auf seiner 4’000 bis 12’000 Jahre langen Reise durch das Gestein reichert sich das Wasser besonders mit Calcium und Sulfaten an, dazu kommen Natrium, Chlorid, Magnesium, Fluorid und viele weitere Spurenelemente.
Die Wirkung der Mineralien im Körper
Für den Bewegungsapparat: Die Wärme weitet die Gefässe, fördert die Durchblutung und lockert die Muskulatur. Klassisch wird das Badener Wasser bei rheumatischen Beschwerden und Abnützungserscheinungen der Gelenke eingesetzt. Magnesium ist dabei für Muskel- und Nervenfunktionen zentral.
Für die Haut: Mineralien wie Calcium und Sulfate werden über die Haut aufgenommen und können beruhigend wirken. Das warme Bad regt zudem den Stoffwechsel der Haut an.
Für Stress & Nerven: Dem Wasser wird eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem zugeschrieben. Die Kombination aus Wärme und Ruhe hilft beim Loslassen – Entschleunigung im Wortsinn.
Ein Schatz vor unserer Haustür
Was seit über zwei Jahrtausenden aus der Tiefe sprudelt, lässt sich nicht in Eile geniessen. Es will, dass man bleibt. Dass man eintaucht – ins Wasser, in die Geschichte, in den Moment. Genau dafür steht die BLUME. – seit 1421 ein Ort zum Ankommen, zum Durchatmen und zum Aufblühen.












